string(84) "assets/images/1/Wintergewuerze_Sternanis-KaiReschke_Pixabay4680709_1920-0ec4db9b.jpg"

Anis, Zimt und Kardamom - würzig und heilend zugleich

Wenn es draußen stürmt und schneit, schätzen wir es besonders, drinnen vom Duft winterlicher Gewürze umfangen zu werden. Sie schenken uns Entspannung und Wohlbehagen. Gerade die typischen Wintergewürze enthalten aber auch eine Fülle ätherischer Öle, die verschiedene physische und psychische Beschwerden lindern können.

Winterliche Gewürze für unsere Gesundheit

Wenn wir Gewürze wie Anis, Zimt und Kardamom in unseren Speiseplan integrieren, bekommen wir nicht nur raffinierte Abwechslung auf den Tisch, sondern tun auch unserer Gesundheit etwas Gutes:

  • Anis hat ein süßliches Aroma und wird oft für Süßspeisen und Gebäck verwendet. Er hilft bei Verdauungsproblemen, da er den Darmtrakt entspannt und gleichzeitig die Produktion von Verdauungssäften anregt an, was Blähungen lindern kann. Sternanis ist nicht mit ihm verwandt, dieser hat einen leicht herben Geschmack und würzt herzhafte Speisen, vor allem in der asiatischen Küche.
  • Kardamom duftet erfrischend, es gibt ihn gemahlen oder als ganze Kapseln, er verfeinert Obstsalate, Desserts und Heißgetränke. Er wirkt stimmungsaufhellend und regt die Durchblutung und die Verdauung an.
  • Gewürznelken schmecken sehr intensiv und geben deftigen Speisen wie Rotkohl, Sauerkraut, Wildgerichten und Lebkuchengebäck eine pikante Note. Gewürznelken wirken entkrampfend auf den Magen-Darm-Bereich, betäubend und antiseptisch bei Zahnschmerzen, sie sollen sogar Mundgeruch vertreiben.
  • Koriander schmeckt würzig-süßlich und wird vor allem in Currygerichten, Fleichspeisen und Weihnachtsgebäck verwendet. Die ätherischen Öle in den kugeligen Früchten wirken anregend und euphorisierend.
  • Zimt ist das Wintergewürz schlechthin, es passt zu Süßspeisen und Bratäpfeln, aber auch in raffinierte orientalische Gerichte. Es wirkt anregend und krampflösend und soll sogar negative Gedanken vertreiben können. Dabei ist Ceylon-Zimt qualitativ wesentlich hochwertiger und enthält weniger leberschädigendes Cumarin.

Text: Monika Hopfensitz
Titelbild: CC0 / Kai Reschke / Pixabay