string(72) "assets/images/3/KK_Zimmermann_Bienen_Daniel_Vollmer_600x600-99dbaf72.jpg"

Der Heiler aus Hohenlohe und seine Bienen

Es gibt wohl kaum einen schillernderen Begriff in der Medizin als den des Heilers. Ein Heiler, was ist das eigentlich? Ein indischer Guru, ein Schamane, ein Seher, ein Scharlatan? Wir besuchten den Heiler Edgar Zimmermann in seiner schwäbischen Heimat und sprachen mit ihm über seine Gabe des Heilens.

Mein Weg führte mich zu einem monumentalen, alten Bauernhof mitten in einer kleinen Ortschaft im baden-württembergischen Hohenlohe. Beim selbst gezimmerten Holzschild „Imkerei“ biege ich auf den Hof ein, wo mich ein Herr mit grauem Rauschebart und wachem, durchdringendem Blick empfängt. Pünktlichkeit ist für ihn noch eine Sache des Respekts. Im Gespräch beeindrucken mich seine knorrige Weisheit, sein Witz und seine Präsenz. Edgar Zimmermann weckt Vertrauen, ich fühle mich sofort bei ihm aufgehoben – zurecht. Denn dieser Mann ist von der Kraft beseelt zu helfen.

 

Die Gabe des Heilens
„Zum Heiler wird man geboren“, davon ist Edgar Zimmermann überzeugt. Gerade einmal fünf Jahre alt, verspürte er das erste Mal dieses eigentümliche Kribbeln, Rauschen und Fließen in seinen Handflächen, als er seiner Mutter helfen konnte, ihre Migräne durch das Auflegen seiner Hände zu lindern. Von da an sparte seine Mutter pragmatisch Arztkosten. „Geh zum Eddie, der macht es weg!“, hieß es in der Familie. Ansonsten hielt man sich bedeckt, um in der konservativ geprägten Gemeinde religiösen Anfeindungen zu entgehen. Dem Heranwachsenden blieben diese dennoch nicht erspart. Er lernte, nicht über seine Gabe zu sprechen, schwor sich, nur Verwandten und Freunden zu helfen. Daraus wurde aber nichts. Hilfesuchende kamen und er half. Seine medialen Fähigkeiten entwickelten sich kontinuierlich weiter. Zu den heilenden Händen kamen eine gewisse seherische Gabe und die Fähigkeit hinzu, die Aura eines Menschen zu spüren und körperliche Störungen teilweise auch über diese zu beheben. Auf die Frage, was es bedeutet, Geistheiler zu sein, lautet seine Antwort: „Die Verpflichtung, jedem Menschen zu helfen, der um Hilfe bittet und dem man mit seinen Fähigkeiten helfen kann.“  

 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in Ausgabe 6/2019

 

Weitere Aspekte in diesem Beitrag:

  • Ein reiches Leben
  • Den ganzen Menschen im Blick
  • Die sieben Chakren
  • Der Seele Raum geben

 

Foto: Daniel Vollmer