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Was bei typischen Männerleiden hilft

Probleme mit der Prostata, mit dem Wasserlassen, mit der Potenz oder mit Blasensteinen sind typische Gesundheitsprobleme, die oft auftreten, wenn Männer älter werden. Die Naturheilkunde weiß Rat.

Viele Männer gehen ungern zum Arzt, gerade wenn es sich bei ihren Beschwerden um typisch männliche Probleme wie erektile Dysfunktion oder häufigen Harndrang aufgrund einer vergrößerten Prostata handelt. Sie mögen die Probleme nicht ansprechen, manche empfinden das sogar als Jammern oder Eingeständnis von Schwäche. Mitunter kommt es selbst bei sehr belastenden Beschwerden vor, dass ein Arztbesuch jahrelang aufgeschoben wird – oder die Ehefrau den Termin letztlich arrangieren muss. Dabei berichtet der naturheilkundlich orientierte Hausarzt Peter Emmrich aus Pforzheim bei Männerleiden von großen Behandlungserfolgen mit natürlichen Mitteln. Häufig könne Regulationsmedizin sogar operative Eingriffe ersparen.

Maca: Heilkraft aus den Anden

Die auch als Peru-Ginseng bezeichnete Maca-Pflanze (Lepidium meyenii Walp) gedeiht in 4000 bis 4500 Meter Höhe prächtig. Dort steckt sie enorme Temperaturschwankungen erfolgreich weg. Eben noch intensivster UV-Strahlung der Höhensonne ausgeliefert, trotzt sie kurz darauf eisig pfeifenden Windböen. Seit mindestens 2000 Jahren wird Maca in Peru angebaut und als Heilpflanze verwendet und verehrt. Anders als der koreanische Ginseng, der den Geist wieder in den Kopf holt, bringt der peruanische Ginseng, die Maca, die Lebenskraft zurück in den Beckenbereich. Neben allgemeiner Steigerung von Gesundheit und Vitalität wirkt Maca als Aphrodisiakum und verbessert die Fruchtbarkeit.

Fallbeispiel 1: Erektile Dysfunktion durch Kälte

Ein 48-jähriger Kfz-Meister kam frühmorgens in meine Praxis. Er leide seit drei bis vier Jahren unter erektiler Dysfunktion. Es fiel ihm spürbar schwer, seine Potenzprobleme anzusprechen. Viele Jahre habe er es aufgeschoben, zum Arzt zu gehen. Aber er wolle sich nicht mehr mit seinem stark beeinträchtigten Sexualleben abfinden. Auch seine Libido habe deutlich nachgelassen, obwohl er seine Frau sehr liebe. Nun bittet er darum, dass ich ihm die „blauen Pillen“ verschreibe.

Die Anamnese: Die Untersuchung zeigte, dass der Patient einen deutlich erhöhten Blutdruck und schlechte Cholesterinwerte hat. Das ist eine Konstellation, die eindeutig gegen die blauen Potenzpillen spricht, denn sie können heftige Nebenwirkungen gerade auf das Herz-Kreislauf-System haben. Die Stuhluntersuchung belegte eine Dysbiose, also eine ungesunde Zusammensetzung seiner Darmflora. Immer wieder mal habe er Rückenschmerzen, berichtete er. Beim oft gekrümmten Arbeiten unter der Hebebühne sei das ja auch nicht überraschend. Insgesamt habe er viel Arbeits- und Zeitdruck, zugleich mangele es ihm an Energie. Er habe das Gefühl, er müsse sich ständig aufraffen. Öfter habe er auch negative Gedanken, die ihn beschäftigen, die würden in seinem Kopf Kreise ziehen, gerade in der kalten Jahreszeit.

Mein Verdacht: Der Mann ist aufgrund seines Berufs häufig andauernder Kälte ausgesetzt, gerade in der kühleren Jahreszeit: Vom Boden steigt Kälte auf, die Tore der Werkhalle gehen ständig auf und zu, auf dem Hof müssen Autos in Augenschein genommen werden. Dringt die Kälte immer wieder in den Körper ein, zieht das die Muskulatur zusammen. Die Bandscheiben werden unter Druck gesetzt und die Durchblutung gestört. Das begünstigt Rückenschmerz und könnte auch Mitursache einer Dysbiose im Darm sein – die ihrerseits die Durchblutung stört. So kommt es zu Ungleichgewichten und Schwäche im Beckenbereich, die dann auch auf Libido und Potenz gehen können.

Mein Behandlungsansatz: Ich verordnete ihm Maca, Vitamin D, Probiotika sowie das homöopathische Arzneimittel Okoubaka und riet zu einer Ernährungsumstellung. ...

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